Aufgeschnappt: Opferschutz

Ein westschweizer Häftling, dessen Gefährlichkeit aktenkundlich war, bringt auf seinem Freigang eine erfahrene Psychologin um. Die Politik stellt den Strafvollzug in Frage, Bettina Weber auch:

Der Satz, der in solchen «Fällen» immer bemüht wird, von Politikern, von Psychologen, von Juristen ist, dass es die absolute Sicherheit nicht gebe. Die Haltung, die dahintersteckt, ist so unerträglich wie der Satz selbst. Nicht nur, weil damit Opfer und ihre Angehörigen schulterzuckend als Kollateralschäden des Systems abgetan werden. Der Satz ist vor allem auch unerträglich dumm. Weil es nicht um Ersttäter geht, von denen niemand wissen konnte, dass und wie gefährlich sie sind.

Bettina Weber: Der Schutz der Opfer geht vor

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