Aufgeschnappt: Außmaß des Salzburger Finanzskandals

In der Finanzverwaltung des Landes Salzburg haben jahrelang alle Kontrollmechanismen versagt. Dies geht aus dem Endbericht des Rechnungshofs hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.
Die Prüfer fanden heraus, dass es mindestens 300 Bankkonten gegeben hat, die im Rechnungswesen des Landes Salzburg nicht erfasst waren. Noch 2012 lagen die Umsätze auf diesen Konten bei 9,5 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Salzburg verfügte im Vorjahr über einen offiziellen Landeshaushalt von 2,2 Milliarden Euro. Mit einem Vielfachen dieses Volumens wurde auf Geheimkonten spekuliert. Das war nur möglich, weil die Mitarbeiter des Finanzmanagements von den zuständigen Landespolitikern mit zeitlich unbefristeten und betragsmäßig unbegrenzten Vollmachten zum Abschluss von Finanzgeschäften ausgestattet wurden.

Christian Höller in der Presse: Salzburg: 9,5 Milliarden auf Geheimkonten

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