Aufgeschnappt: Krise in Südsudan

Nicht wie gewohnt mit schwarzem Cowboyhut, sondern in Militäruniform und mit ernstem Blick erschien Präsident Salva Kiir am Montag auf den TV-Bildschirmen im Südsudan, um mittzuteilen, dass er erfolgreich einen Putsch seines ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar verhindert habe. Seither herrscht in der Hauptstadt Juba und in einigen anderen Regionen des Landes der Ausnahmezustand. (…) Dass Kiir und Machar den unterschiedlichen ethnischen Gruppen Dinka und Nuer angehören, sorgt für zusätzlichen Zündstoff. „Das könnte zu einer selbsterfüllenden Prophezeihung und zu einem Ruanda-Szenario führen“, sagt Deckert, der befürchtet, dass die Führungsriege so mobilisieren will.

Teresa Eder im STANDARD: Westliche Länder fliegen Landsleute aus dem Südsudan

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