SIBYLLE HAMANN in der PRESSE

Achtung! Sie machen sich hier zum Zeugen einer Straftat

Schlepperei gutzuheißen ist strafbar. Morgen hätte deshalb beinahe ein Prozess stattgefunden. Was für ein Gesetz macht so etwas möglich?

Paul Grüninger war kein strahlender Held. Er war ein spröder, korrekter, geradliniger Mann, Polizeihauptmann im Schweizer Kanton St. Gallen. Im August 1938 hatte der Schweizer Bundesrat die Grenze für Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland gesperrt. Doch Grüninger missachtete seine Dienstvorschriften. Er half jüdischen Flüchtlingen, weiterhin ins Land zu kommen.
Die meisten dieser Flüchtlinge kamen aus Wien. Nach dem Anschluss fürchteten sie dort um ihr Leben. Es waren Männer, Frauen, Alte, Junge, Kinder. Sie hatten eine weite, anstrengende Reise hinter sich, als sie, bei der Gemeinde Diepoldsau, endlich am Ufer des Alten Rheins ankamen. Sie schwammen und wateten hinüber, schlichen sich an patrouillierenden Grenzwächtern vorbei, über die rettende Grenze nach St. Gallen. Selbstverständlich verletzten sie dabei Gesetze.
Weiterlesen

Advertisements
Veröffentlicht in ZOMG

Kopf des Tages … Eric Schmidt


Der Google-Präsident erhält für seine Anstrengungen im Jahr 2013 rund 106 Millionen Dollar. Bonuszahlungen – nebenbei angemerkt.
Wenn man das mittlere Bruttojahreseinkommen eines in Österreich vollzeitig beschäftigten Mannes zum Vergleich hernimmt (39.848 Euro), so kommt man auf eine tolle Zahl: 2660
Eric Schmidt verdiente im Jahr 2013 als Bonuszahlung gleich viel, wie 2660 Arbeitnehmer in Österreich.

Der Sprung ist gewaltig. Eric Schmidt, Verwaltungsratspräsident von Google, erhält in diesem Jahr einen Bonus von insgesamt 106 Millionen Dollar, wie der Konzern mitteilt. Im vergangenen Jahr waren es gerade mal 7,6 Millionen Dollar – 14-mal weniger. Die Begründung für das Paket, das Aktien im Wert von 100 Millionen Dollar und einen Bonus über sechs Millionen Dollar in bar umfasst, ist kurz und knapp: Schmidt erhalte den Bonus «in Anerkennung seiner Verdienste um Googles Leistung im Geschäftsjahr 2013», schreibt die Firma in einer Mitteilung an die Börse.
Der Amerikaner, dessen Vermögen auf über 10 Milliarden Dollar geschätzt wird, kommt nicht zum ersten Mal in den Genuss einer dreistelligen Millionenzahlung. Als er 2011 den Posten des Konzernchefs an Mitgründer Larry Page abgab, erhielt er 101 Millionen Dollar in Form von Aktien und Optionen.

via tagesanzeiger.ch

Quelle: http://static.androidnext.de/google_ceo_eric_schmidt_speaking_in_washington.jpg
Veröffentlicht in ZOMG