Lesetipp: Hypo Alpe Adria

Matthäus Kattinger schreibt in der NZZ einen sensationellen Artikel über die Hypo Alpe Adria und den wahrscheinlich größten Finanzskandal in der Geschichte der zweiten Republik. Österreichs Filz als Humus für die Hypo-Pleite

Fast könnte man meinen, dass sich hinter dem breitflächigen Versagen eine neue Geschäftsidee verbirgt. Erstmals aufhorchen liess die österreichische Dauer-Koalition aus Sozialdemokraten (SPÖ) und Volkspartei (ÖVP) diesbezüglich Mitte der neunziger Jahre, als die «Herald Tribune» den Verkaufsprozess der Creditanstalt-Bankverein als «How not to privatize a bank» karikierte. An diese Fehlleistung schloss Wiens grosse Koalition Ende Dezember 2009 nahtlos mit der dilettantisch verhandelten Notverstaatlichung der Hypo Alpe Adria International an. Und wie die fahrlässig, ja geradezu kriminell verschleppte Abwicklung der Hypo zeigt, ist ein dritter «How not to do»-Bestseller im Werden.

Quelle: http://images.nzz.ch/app.php/eos/v2/image/view/643/-/text/inset/2d816345/1.18243892.1392409975.jpg
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